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Englischer Landhausstil!

Am Samstag habe ich dann heraus gefunden, dass mein Lieblingsmarkt morgens gegen 10 wesentlich leerer ist, als gegen 12. Das hat mir natürlich sehr behagt.
Habe dort mein übliches Frühstück, mal wieder im strahlenden Sonnenschein, zu mir genommen, um dann weiter zu ziehen nach Farringdon, wo ich mich eigentlich mit den Ösis treffen wollte- welche mich leider versetzt haben.
Aber ich habe mich davon nicht entmutigen lassen und zog zurück zum Markt, denn ich habe dort einen süßen kleinen Friseur entdeckt. Gleichnamig dem Gemischwarenhändler aus dem kleinen Lord (Hobbs) in einem Verschlag gelegen. 3 Friseurstühle, 2 Frisösen, 4 Wartestühle.
Die haben ihren Beruf wirklich verinnerlicht – sie schneiden einfach gut da. Die nehmen sich die Zeit, egal was da im Wartezimmer los ist. Es wird gestuzt, rasiert und geschnitten. Kurz angefönt, weiter geschnitten und begutachtet. Und erst wenn es so aussieht wie es sein soll, darf man sich endgültig erheben. Und das Styling hat sie auch super hinbekommen- das erste mal das mich mein Friseur auf Anhieb so gestylt hat, wie ich das gerne wollte. Und das ohne dass ich stammelnd darauf hinweisen musste, wie ich es gerne will.

Heute habe ich dann eine Straße entdeckt, die mich doch sehr geehrt hat, denn sie nennt sich „Hans-street“: Da frage ich mich, ob der zuständige Inspektor für Straßen schon mal bei uns Essen war und dachte das hätte ich verdient.
Die Straße habe ich auf dem Weg zu Kings Road entdeckt, welche in Chelsea liegt. Dort wo übrigens, so glaube ich, Mary Poppins gedreht wurde. Das sieht echt so aus, habe die ganze Zeit auf die Kanonen gewartet. Und dass da jemand über die Schornsteine der wunderschönen, alten Ziegelhäuser hüpft.
Was ich in Chelsea wollte? Musste noch was kaufen, was es nach Angaben des Auftraggebers nur da gibt. Die Ecke ist schon eher, nun sagen wir teuer. Aber sehr schön, auch wenn es doch auch wiederum nur eine Einkaufszeile ist.

Danach bin ich wieder nach Camden, etwas Canal-Chilln machen, habe aber die Dealer da gestört die dauernd damit beschäftigt waren ihr Gras und Stoff unter losen Steinen am Ufer rauszukramen.

Also bin ich weiter mit der Linie 24 (merkt euch die) nach Hampstead Heath gefahren.
Da sollte son Park sein und so, und da ich heute meinen Hut mit hatte, lag der Gedanke nahe englisches Landhausleben zu genießen.
Ja, und das war es auch. Also erst mal war der groß, sehr groß
3.2qm²oder so soll der sein, und ein großer Teil ist mit alten Bäumen, ja fast schon einer Art Wald bestanden. Aber halt mitten in London. Die Häuser drum herum waren auch sehr schön, die gehören zu der Gattung die kauft man nicht, die erbt man.

Ich lief also unverzagt durch diesen Park, in dem es neben 2 Badeseen (einer für Frauen, der andere für Männer), einigen Spieplätzen auch noch Bäche, Seen für Wasservögel, für Wasserpflanzen, Seen zum Angeln, Fussballplätze und Kricketfelder, Leichtathletikanlagen und Openairbühnen.
Die Openairbühne war wohl zu freien Nutzung, jeden Falls spielte dort eine Band. Die war zwar eher bescheiden, aber da das Wetter ganz und gar hervorragend war, ich meinen Hut aufhatte und entdeckte dass da in der Nähe gerade ein Kricketspiel ist, konnte nichts meine Stimmung trüben. Nicht mal die miesen Klänge der Sängerin.
Habe ich mich also dort dazu gesellt, den gut gekleideten Spielern mit Hüten (übrigens) dabei zu gesehen wie sie einen Ball schlugen. Die Regeln wollten mir nicht so einleuchten, aber grob gesagt geht es darum dass der bessere gewinnt.
Nur, dieses Gefühl! Ich habe so bereut dass ich keine Limonade dabei hatte. Es gibt kaum Touris in diesem Park, dass ist wirklich englisch gewesen. Picknickkörbe in allen Varianten, Decken voll mit Köstlichkeiten wie Roastbeef, Eier, Limonaden und Tees, Obst und Salate – all das, was man beim Picknick begehrt. Frisbees in Augenhöhe, gefolgt von Fussbällen.

Wem das alles zu anstrengend war, der konnte zu schauen wie in der Leichtathletikarena, Kricket war nun zu Ende, Staffel gelaufen wurde. Auch sehr schön!

Es war einfach stimmig, in diesem Park.
Eine tolle Aussicht vom Hügel da hatte man auch, wobei man nicht das Gefühl hatte gerade in einer 10 Millionen Menschen Metropole zu sein.
Wer bei einer Bank arbeitet, geht in den Hydepark, aber wer Stil hat dahin. Das war so schön, diese Hüte! Und Anzüge! So richtig sommerlich. Ich könnte Stunden schwelgen!
Es war wirklich englischer Landhausstil, der sich da traf.

So far
Sonnig aus London!


4.6.07 00:38
 


bisher 5 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Mm (4.6.07 05:33)
Hallo Hans,
freut mich, daß es dich doch noch gibt!
LG Mm


(10.6.07 20:40)
Ist das öööööde! Nix mehr los hier.Echt besch.....


onkel (12.6.07 01:06)
ei bub was iessen los, nix mehr zu lesen,geht net


(12.6.07 08:35)
Genau, das ist nämlich nicht ok!


Anne (12.6.07 09:25)
Das finde ich auch. Ich will Neuigkeiten aus der Stadt der Liebe

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