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Das war ein Kampf sage ich euch!
Der war riesig! Gigantisch. So einen großen.
Wovon ich rede?
Dem Schweinehund, der sich mir die letzten 40 Tage immer dann in den Weg stellte, wenn ich mir überlegt habe „heute kannst du ja mal endlich bloggen“.

Er nährte sich unter anderem aus folgenden Zutaten:
Was willst du in den letzten Blog einer schönen Zeit schreiben?
Klingt ein Fazit alt klug?
Was ist gelb und kann nicht schwimmen?

Noch viele andere offene Fragen, und auch jetzt bin ich noch nicht wirklich schlauer.

Aber ich versuche es einfach mal:

Ein Fazit werde ich wohl nur bedingt ziehen, aber einen kleinen Rückblick auf London werde ich mir gestatten.
Was fällt mir zu erst ein, wenn ich daran zurück denke?
Der Kaffee. Die guten wie die schlechten Kaffees die mir dort so begegnet sind. Besonders natürlich der auf dem Markt. Ich glaube, was ich am meisten vermisse ist der Samstägliche Marktbesuch. Ich hoffe dass ich irgendwann mal eine Stadt hier finden werde, und die finanziellen Möglichkeiten, mir so einen Samstag jede Woche zu gönnen 
Was mir noch einfällt? Ihr hättet euch keine Sorgen machen müssen, wenn ich während der Bombenfunde noch in London geweilt hätte – die Nachtclubs, vor denen die Bomben gefunden wurden lagen sowieso jenseits meiner Möglichkeiten.
Was mir noch einfällt? Wenn ich mir die aktuellen Wetterberichte der Insel anschaue, genieße ich es hier zu sein.
Was ich hier nun mache? Nun, die meisten wissen es, andere riechen es, die dritten interessiert es nicht – ich verkaufe Fisch bei der Firma Tegut. Mal sehen was das gibt, mit uns 2. Aber schaut so doch ganz gut aus! 

Eine typische Frage, wenn denn einer hier Lehrer wäre, könnte nun sein:
Was glaubst du hat London dir gegeben?

Nun, zum einen glaube ich jede Menge neue Vokabeln. Dann die Erfahrung wie es ist ohne Kündigungsschutz aber mit Mindestlohn zu arbeiten. Jede Menge neue, interessante Menschen. Faszinierende, reiche und arme. Außerdem habe ich dort gelernt, was es heißt mal alleine zu sein- denn besonders viele Kontakte habe ich ja nicht geschlossen, was wohl auch an mir liegt/lag. Denn der extrovertierte Menschenfreund bin ich ja doch nicht, sodass es mir schwer fällt auf Fremde zu zu gehen. Auch wenn ich es da erstmals richtig musste und ich somit auch in dieser Hinsicht nur dazu gelernt habe.
Gegeben hat mir London außerdem die Gewissheit, dass ich dort wo ich mal wohnen werde, oder zumindest in der Nähe, einen Fluss brauche. Ich finde nichts entspannender als an einem sonnigen Tag an einem Ufer lang zu laufen.

So.
Noch Fragen? : )
Ich weiß leider nicht, was ich nun noch schreiben könnte, aber ich habe ja immerhin 2626 Zeichen, also 16.4 Sms geschafft. Na, wenn das mal nichts ist? : )

Ich möchte aber, ohne dass es schnulzig klingt, an dieser Stelle noch mal ein paar Dankeschöns los werden.

Wir fangen mal mit den ältesten an, nämlich meinen Eltern : )
Ein ganz dickes Danke dafür, dass ihr da wart wenn etwas nicht lief, so wie im speziellen für die Bücher und die kleinen Schokoladenpakete.
Dann natürlich Anne , dafür dass sie sich um diesen Krims mit der Bank gekümmert hat und mir immer wieder Mut gemacht. : )
Kristof – Danke!
Und allen meinen Lesern dafür dass sie immer geduldig meine Unzuverlässigkeit in Kauf genommen haben! : ) Und die vielen Kommentare und das viele Lob dass ich hier in Deutschland gesprochen bekommen habe.

So far
Das letzte mal, zu diesem Thema,
Johannes



25.7.07 20:55


freitag mehr

diese internetcafe tastaturen sind nix hier

alle nicht nach deutschem standard :/ 

12.6.07 11:51


Englischer Landhausstil!

Am Samstag habe ich dann heraus gefunden, dass mein Lieblingsmarkt morgens gegen 10 wesentlich leerer ist, als gegen 12. Das hat mir natürlich sehr behagt.
Habe dort mein übliches Frühstück, mal wieder im strahlenden Sonnenschein, zu mir genommen, um dann weiter zu ziehen nach Farringdon, wo ich mich eigentlich mit den Ösis treffen wollte- welche mich leider versetzt haben.
Aber ich habe mich davon nicht entmutigen lassen und zog zurück zum Markt, denn ich habe dort einen süßen kleinen Friseur entdeckt. Gleichnamig dem Gemischwarenhändler aus dem kleinen Lord (Hobbs) in einem Verschlag gelegen. 3 Friseurstühle, 2 Frisösen, 4 Wartestühle.
Die haben ihren Beruf wirklich verinnerlicht – sie schneiden einfach gut da. Die nehmen sich die Zeit, egal was da im Wartezimmer los ist. Es wird gestuzt, rasiert und geschnitten. Kurz angefönt, weiter geschnitten und begutachtet. Und erst wenn es so aussieht wie es sein soll, darf man sich endgültig erheben. Und das Styling hat sie auch super hinbekommen- das erste mal das mich mein Friseur auf Anhieb so gestylt hat, wie ich das gerne wollte. Und das ohne dass ich stammelnd darauf hinweisen musste, wie ich es gerne will.

Heute habe ich dann eine Straße entdeckt, die mich doch sehr geehrt hat, denn sie nennt sich „Hans-street“: Da frage ich mich, ob der zuständige Inspektor für Straßen schon mal bei uns Essen war und dachte das hätte ich verdient.
Die Straße habe ich auf dem Weg zu Kings Road entdeckt, welche in Chelsea liegt. Dort wo übrigens, so glaube ich, Mary Poppins gedreht wurde. Das sieht echt so aus, habe die ganze Zeit auf die Kanonen gewartet. Und dass da jemand über die Schornsteine der wunderschönen, alten Ziegelhäuser hüpft.
Was ich in Chelsea wollte? Musste noch was kaufen, was es nach Angaben des Auftraggebers nur da gibt. Die Ecke ist schon eher, nun sagen wir teuer. Aber sehr schön, auch wenn es doch auch wiederum nur eine Einkaufszeile ist.

Danach bin ich wieder nach Camden, etwas Canal-Chilln machen, habe aber die Dealer da gestört die dauernd damit beschäftigt waren ihr Gras und Stoff unter losen Steinen am Ufer rauszukramen.

Also bin ich weiter mit der Linie 24 (merkt euch die) nach Hampstead Heath gefahren.
Da sollte son Park sein und so, und da ich heute meinen Hut mit hatte, lag der Gedanke nahe englisches Landhausleben zu genießen.
Ja, und das war es auch. Also erst mal war der groß, sehr groß
3.2qm²oder so soll der sein, und ein großer Teil ist mit alten Bäumen, ja fast schon einer Art Wald bestanden. Aber halt mitten in London. Die Häuser drum herum waren auch sehr schön, die gehören zu der Gattung die kauft man nicht, die erbt man.

Ich lief also unverzagt durch diesen Park, in dem es neben 2 Badeseen (einer für Frauen, der andere für Männer), einigen Spieplätzen auch noch Bäche, Seen für Wasservögel, für Wasserpflanzen, Seen zum Angeln, Fussballplätze und Kricketfelder, Leichtathletikanlagen und Openairbühnen.
Die Openairbühne war wohl zu freien Nutzung, jeden Falls spielte dort eine Band. Die war zwar eher bescheiden, aber da das Wetter ganz und gar hervorragend war, ich meinen Hut aufhatte und entdeckte dass da in der Nähe gerade ein Kricketspiel ist, konnte nichts meine Stimmung trüben. Nicht mal die miesen Klänge der Sängerin.
Habe ich mich also dort dazu gesellt, den gut gekleideten Spielern mit Hüten (übrigens) dabei zu gesehen wie sie einen Ball schlugen. Die Regeln wollten mir nicht so einleuchten, aber grob gesagt geht es darum dass der bessere gewinnt.
Nur, dieses Gefühl! Ich habe so bereut dass ich keine Limonade dabei hatte. Es gibt kaum Touris in diesem Park, dass ist wirklich englisch gewesen. Picknickkörbe in allen Varianten, Decken voll mit Köstlichkeiten wie Roastbeef, Eier, Limonaden und Tees, Obst und Salate – all das, was man beim Picknick begehrt. Frisbees in Augenhöhe, gefolgt von Fussbällen.

Wem das alles zu anstrengend war, der konnte zu schauen wie in der Leichtathletikarena, Kricket war nun zu Ende, Staffel gelaufen wurde. Auch sehr schön!

Es war einfach stimmig, in diesem Park.
Eine tolle Aussicht vom Hügel da hatte man auch, wobei man nicht das Gefühl hatte gerade in einer 10 Millionen Menschen Metropole zu sein.
Wer bei einer Bank arbeitet, geht in den Hydepark, aber wer Stil hat dahin. Das war so schön, diese Hüte! Und Anzüge! So richtig sommerlich. Ich könnte Stunden schwelgen!
Es war wirklich englischer Landhausstil, der sich da traf.

So far
Sonnig aus London!


4.6.07 00:38


So ihr lieben!

3 Tage die sehr Ereignisarm verliefen.
Schön war der Dienstag, da habe ich an dem Österreicher Exil Londoner teilgenommen
Eine interessante Mischung von Menschen aller Art. Neben den obligatorischen Österreichern, ein paar deutsche, ein Engländer aus Paris der fließend deutsch kann und äh. Ja das wars. Schön waren die Lebensläufe, man hat sich automatisch mit vielen Leuten unterhalten.
Vom Informatiker, über den Manager bis zum Kellner war alles vertreten, was Deutschsprachig und in London ist.
Davon abgesehen war gestern im Betjemans der schlechteste Tag, seit Eröffnung. Es war wirklich nichts los. Also das war schon Menschentechnisch in den Minusbereich tendierend.
Am Wochenende werde ich dann mit den Österreichern wieder was unternehmen, unter anderem eine Austellung. Ich hoffe das dann auch die Qualität meiner Berichte, und die Länge, wieder zu nehmen wird!


Wusstet ihr, dass Feuerzeuge brennen können? Die haben hier wirklich für alles Warnhinweise. Da ist Deutschland „easy going“ gegen : )


Heute war dann auch wieder der Kunde mit dem Haus in Deutschland da.
Es hat sehr viel Spaß gemacht, sich mit ihm zu unterhalten. Er weiß aber auch über Deutschland so gut Bescheid. Das ist wesentlich einfacher, wenn man sich auf sicherem Terrain bewegt. Haben uns über Wirtschaft, Zeitungen, Züge und Urlaub unterhalten. Dann war sein Wein leer : )
Aber Zeitungen sieht er ähnlich. Er hat zwar nichts gegen Online-Ausgaben, aber bevorzugt auch eine gute Printausgabe. Und meine Brust schwoll natürlich innerlich voller Stolz an, als er mich nach meiner Meinung zum Spiegel fragte. Habe ihm dann auch gleich Harald Martenstein empfohlen (http://www.zeit.de/2007/17/martenstein-17 ).
Denn auch er schätz Satire und Wortspiele, woraus übrigens wohl ein groß Teil des englischen Humors besteht.

So weit aus Angelsachsen!


1.6.07 00:40


Blog folgt morgen
War heute busy :D
31.5.07 01:55


Ein Nasskaltes Wochenende!

So, zu Erst einmal gefragt - Braucht jemand Dvds? Cds? Seltene Musikdvds? Schallplatten die schon seit Jahren gesucht werden?
Bestellungen bis Freitag
SIngstar kostet hier das spiel 14 pfund - also 21€ < wer welche brauch bitte melden


So. Die Tage waren sau kalt, also wirklich unangenehm
Gestern bin ich mit einem Amphibienfahrzeug gefahren, wobei das bei 1.5std leider nur 20 minuten im Wasser hatte. Das war eher nicht so spannend, aber besser als die Bustouren. war zumindest abenteuerlich
ABends wollte ich essen gehen, aber leider hatte meine Austernbar zu.
Bin rumgelaufen, so ein wenig ziellos und war einigermaßen frustriert.

Heute war nicht wesentlich spannender, war in Camden für Thomas Schuhe suchen. Eine unendliche GEshcichte aber es gewinnt an fahrt.
Nun ja, danach habe ich eine Teestube entdeckt, die keinen Beuteltee verwendet. das habe ich gleich mal genossen und einige Kännchen geschlürft.
Zumal die mir nur 1ne abgezogen haben und eine Tasse. Und halt mein Essen. Aber die anderen 2 Kannen nicht Das hat mic hdoch sehr gefreut.

So. das war mein Wochenende Tut mri leid, hätte es mir auch spannender gewünscht.

Danke für die Gratulationen an dieser STelle!
29.5.07 00:29


hmpf

Die letzten 2 Arbeitstage, Donnerstag und Freitag, waren eher ereignislos, so dass ich nicht so recht wusste was ich schreiben sollte. Es war nicht viel los und bis auf einen Herren gestern waren auch wenig interessante Menschen da.
Ich habe mich die ganze Zeit gefragt, was der da für ein wunderschönes, altes Buch auf dem Tisch liegen hat. Er war schon vorher einige Male da und somit wusste ich von seinen deutschen Vorfahren ( er ist zu 1/16 deutscher : ), und auch dass er gerade auf Bachs Spuren durch Deutschland tourte.
Zurück zu dem besagten Buch, welches meine Aufmerksamkeit erregte. Ich rang mich dann zu der Indiskretion durch, zu fragen was es ist. Und es waren die Briefe und Worte der Baroness Bunsen.
Nun muss man die gute vll nicht unbedingt kennen (http://www.amazon.de/Life-Letters-Frances-Baroness-Bunsen/dp/1410207021), aber ihm war seine Urgroßmutter halt ein Begriff. Richtig gelesen, die Gute ist seine Ururgroßmutter. Ich fand das mal wieder sehr interessant.
Ansonsten habe ich noch Martin kennen gelernt, einen 20 Jährigen Österreicher, der hier für einen Monat auf eine Englischschule geht. Waren dann gestern Abend auf Tour bis 2 Uhr Nachts oder so was. Aber Clubs in London sind schon ganz schön teuer. Lustiger war da schon das Rischka fahren, auch wenn es eher kalt war. So wie heute, denn zielsicher wie letzte Woche habe ich mich heute anstatt für zu viel für zu wenig Klamotten entschieden.
Nun, ich habe halt etwas gefroren und mein Plan mir einfach einen Pulli zu kaufen hat auch nicht funktioniert. Überhaupt sehr deprimierend. Weder Schuhe, noch eine Hose, noch Pulli gefunden – dass soll mir in London mal jemand nachmachen!
So, wie ihr merkt habe ich nicht so die Bloglaune heute, es ist auch einfach nichts passiert. Es tut mir wirklich sehr leid.

In diesem Sinne
Euer Finne


26.5.07 21:21


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